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Tennis

Tennis - Weiterhin kein Abteilungsvorstand für die Tennisabteilung – Protokoll der Tennis-Abteilungsversammlung vom 09.06.2022

VfK TennisLiebe Mitglieder*innen der VfK-Tennisabteilung,

nachfolgend die Zusammenfassung der Versammlung vom 09.06.22 auf der Terrasse des VfK 1901 e.V. nach veröffentlichter Einladung vom 27.05.2022 mit der Tagesordnung: Bericht der komm. Abteilungsleitung, Bericht und Ausblick des Sportwartes, Bericht des Platzwartes, Bericht der Tennisschule, Wahl der Versammlungsleiter*innen, Wahl der Abteilungsleiter*innen, Verschiedenes.

 

Ort: Mitgliederterrasse des VfK 1901 Berlin e.V.

Anwesende: 7 und Gast (Torsten Gröger, derzeitiger Platzbauer)

Versammlungsdauer: 19:15 Uhr bis ca. 21:30 Uhr

Bericht der kommissarischen Abteilungsleitung (Gunnar Hoppe, VfK-Vorsitzender)

Gunnar Hoppe begrüßt die Anwesenden und erklärt die Dringlichkeit, Kurzfristigkeit, Beweggründe der Einladung zur Abteilungsversammlung und die Verlegungsmöglichkeit der Versammlung. Die Versammlung hat keine Einwände, die Versammlung durchzuführen. Dennoch soll zu einer weiteren Versammlung möglichst noch vor Beginn der Hallensaison mit den Tagesordnungspunkten

  • Wahl einer Abteilungsleitung
  • Darlegung eventuell angepasster Hallenkosten infolge Preissteigerungen

eingeladen werden.

Die Findung neuer Verantwortliche ist notwendig, da die auf der letzten Abteilungsversammlung gewählten Abteilungsleiter*innen Axel Klie und Alexandra von Kleist von Ihren Ehrenämtern im Mai letzten Jahres zurückgetreten sind und der Vorstand die Abteilung seitdem mitverwaltet. Gunnar dankt den bisherigen Abteilungsverantwortlichen.

Da momentan Corona ins Abseits gerät und im Fall von neuen Wellen nicht mehr solche Zerreisproben während eines eventuellen Stillstandes zu erhoffen sind, ist es an der Zeit, dass die Abteilung wieder kreativ und möglichst sich selbst organisierend geführt wird. Gezielte Ansprachen oder Aufrufe, dass Abteilungsverantwortliche gesucht werden, blieben bis heute erfolglos.

Gunnar dankt Axel Ritter (Tennisschule, Court-Manager), Achim Genzel (Tennisplatzwart), Maxe Ohlrich (Hauptplatzwart) und Kevin Lent (Tennis-Sportwart) für die Unterstützung bei der Abteilungsarbeit und resümiert die geleistete Arbeit seit Übernahme der kommissarischen Leitung. Leider sind wünschenswerte nice-to-have Projekte wie Abteilungsberichte für die Homepage, Online-Platzbuchung, Ball-Recycling-Box, neue Sichtblenden, Förderung des freien Spielens, gesellige, vertretbare Veranstaltungen im Rahmen der Pandemie oder die Wiederbelebung des Rasentennisplatzes infolge der Doppelfunktion und der privaten Arbeitsbelastung und der fehlenden Hilfsbereitschaft nicht möglich gewesen.

Dies und andere Projekte wie beispielsweise ein Getränkeautomat ergänzend zur Gastronomie, Feinabstimmung mit der Gastronomie, Anschaffung und Bau einer Trainingswand und zweier (vorzugsweise über Spenden zu finanzierende) Holz-Pavillons an Platz eins und am Centrecourt und weitergehende Planung für eine Flutlichtanlage auf dem Centrecourt etc. sind Aufgaben bzw. gemeinsame Aufgaben für die neue Abteilungsleitung.

Bedenkt man jedoch, dass der Verein eine Hallensaison annähernd mit Totalverlust bei trotzdem fortlaufenden Betriebskosten verkraften mussten, hat der Verein in die Tennissparte viel – auch notwendiger Weise - investiert.

Dennoch bringt der Gesamtvorstand in Anbetracht der Entbehrungen und dem Restart nach Corona als Signal keinen Vorschlag zur Beitragserhöhung in die Hauptversammlung ein. Der Abteilungsetat für Tennis wird für die kreative Ausgestaltung und den Wettkampfbetrieb das nominale Niveau der Faustballabteilung überschreiten.

Umgesetzt wurden durch die kommissarische Leitung für die Tennisabteilung u.a.

  • Neue Hallen-Außenhaut und Entsorgung der alten infolge Alter aber auch dem Umstand geschuldet, dass die Halle im ersten Lockdown lange Zeit nicht abgebaut werden durfte. Die rechtzeitige Anlieferung der neuen Folie wurde zudem durch die Straßensperrungen rund um das VfK-gelände zum Nervenkrieg.
  • Anstellung des Tennisplatzwartes.
  • Platzaufbereitung vor und während des Winterbetriebs.
  • Neuer Tenniszaun!

Und wurde nach Platzbohrungen und weiteren Begutachtungen durch Torsten Gröger, Platzwart des renommierten BSV ´92 festgestellt, dass die Platzaufbereitungen der letzten Jahre weniger fachgerecht durchgeführt wurden. Während des Winterbetriebs in der Halle wurde offenkundig, dass die Platzqualität nicht länger durch eine bloße Sandaufschüttung zu Herbst- und Frühjahr aufrechterhalten werden kann. Die zweite Schicht war mittlerweile betonhart, dass der folglich keine Bindung mehr erfuhr. Daher hat sich der Vorstand für eine Grunderneuerung von Schicht zwei und eins entschieden und so wurden in diesem Jahr bereits der Centrecourt und Speckbrettplatz und Platz drei nahezu grundsaniert. In Summe wurden rund 35t Neusand aufgetragen und verarbeitet. Dies ist einer Grundüberholung der Plätze gleichzusetzen, die über eine übliche Aufbereitung weit hinausgeht. Darüber hinaus hat der Verein in höherwertigen Sand mit gröberer Körnung zwecks Witterungsbeständigkeit investiert.

Für das kommende Jahr ist die Grundsanierung von Platz 2 geplant. Für die nächste Frühjahrsaufbereitung werden die Kosten im Etat 2023 eingestellt.

Für schweres Gerät sind unsere Plätze schwer erreichbar, daher wird viel, kraftzehrende Handarbeit nötig werden und folglich wird die weiterführende Platzsanierung auf zwei weitere Jahre verteilt. Gunnar stellt der Versammlung Torsten Gröger vor. Seine Firma kann hierfür erforderliche „Manpower“ stellen. Dass die Platzarbeiten wie in den vergangenen Jahren an zwei Tagen erledigt ist, wird zugunsten der Qualität künftig mindestens 14 Tage dauern.

Plätze sind daher natürlich „stressanfälliger“ als ohnehin zu Beginn einer Saison. Platzpflege vor und nach dem Spiel ist wichtiger denn je! Außerdem sind die Plätze durch den Schulungsbetrieb weitestgehend ohne Pausen einer hohen Belastung ausgesetzt. An den vielen, freien Zeiten trocknen die Plätze jedoch aus. Mehr Vereinsleben gerade an den Wochenenden wäre daher wünschenswert. Platzwart und Vorstand sehen Bedarf an zu vermittelnder Platzpflege und Platzreife. Axel Ritter wurde beauftragt, das Thema offensiver im Lehrplan für alte und neue Mitglieder zu berücksichtigen. Eine Stunde auf dem Court beinhaltet 10 Minuten vollumfängliches Abziehen und großzügiges Wässern bis an die baulichen Platzbegrenzungen.

Mangelnde Platzreife führte dann auch zum Umkippen des betonierten Netzpfostens auf dem gerade neu errichteten Centrecourt. Hätten der Verein kein mobiles Behelfsnetz in Vorhaltung, hätte gleich zu Saisonbeginn drei Wochen Platzsperre die Laune verdorben und den Trainingsplan ins Wanken gebracht.

Neben den Jugendmannschaften erhalten diese Saison die 1. Herren das Mannschaftsessen wieder aus dem Abteilungsetat bezahlt. Der Vorstand hofft damit die mannschaftliche Geschlossenheit und Teamspirit und das Beisammensein der Kinder und Jugendlichen durch Verabredungen über die Trainingszeiten und Rundspiele hinaus erneut zu fördern. Ohne begleitenden „Tennis-Jugendwart“ oder engagierte Eltern wird das erfahrungsgemäß kaum funktionieren.

Die Kosten für den Hallenab- und -Aufbau sind mittlerweile bei horrenden Kosten angekommen, da alle Arbeiten fremd vergeben werden und die Tennismitglieder*innen schon längst nicht mehr mithelfen. Der Ertrag durch die Hallenmieten schmilzt daher.

Beim Zaunabriss haben dankenswerter Weise auf Maxes Bitte hin zwei Faustballmannschaften und ein paar Speckbrettspieler*innen geholfen. Das Ziegelmehl, welches für die laufende Platzaufbereitung benötigt wird, wartet noch aufhelfende Hände, um ins Lager transportiert zu werden. Der Vorstand möchte die Jung-Faustballer hierfür nicht nochmals um Unterstützung ersuchen, die bereits den alten Sand in die Container geschippt hatten.

Die Tennismitglieder*innen können sich immerhin 40 € Beitragsbaustein leicht vom Verein wiederholen. Egal ob Haken, Helfen beim Abbau oder Aufbau der Halle, Abriss von Zäunen, Müllsammeln, Verklappen von Sand etc. Einfach auf die Aktionen reagieren oder die Platzwarte fragen, was zu tun ist. Es findet sich immer etwas.

Kriegsbedingt wird der Verein mit sehr viel höheren Energiekosten rechnen müssen. Gepaart mit bereits angekündigten höheren Preisen für Bauleitung und Aufbaufirmen müssen sich die Hallennutzer auf steigende Abo-Kosten in Höhe von etwa plus 30% einstellen. Axel Ritter wird wie gewohnt rechtzeitig die Hallenvergabe organisieren. Das Inkasso wird sich allerdings ändern. Kein Spiel mehr ohne zu vorigen Geldeingang.

Derzeit mahnt der Verein zeit- und ressourcenintensiv rund 10.000 € an offenen Hallenmieten an. Das bindet das Vorstandsteam zusätzlich und blockiert dann auch mal tagesaktuelle Wichtigkeit.

Die Tennisschule hat sich von einem langjährigen Trainer einvernehmlich trennen müssen. Nur wenige Mitglieder sind dadurch abgewandert. Die Atmosphäre hat sich eindeutig entspannt. Die Tennisabteilung hat hinsichtlich der Mitgliederzahl Corona ganz gegen den Trend in der deutschen Vereinslandschaft gut überstanden. Die Rückabwicklung des Hallenausfalls war aufwendig. Die meisten Nutzer haben ihr Abo für die Folgesaison stehen lassen und Guthaben aus der Folgesaison auszahlen lassen. Spenden zugunsten des Vereins: kaum bzw. keine Bereitschaft zu erkennen.

Bericht des Sportwartes (verlesen durch Gunnar Hoppe)

Die Verbandsspiele sind in vollem Gange. Dieses Jahr wurden 7 Mannschaften gemeldet: Herren 1, Herren 40 1 und 2, Damen 40, Herren 65, U18 weiblich, U18 männlich.

Das Clubturnier ist angelaufen und einige Spiele unter eigener Regie haben bereits stattgefunden. Insgesamt 20 Teilnehmer*innen haben sich angemeldet.  Am 18.09.22 wird vor Publikum das Finale gespielt. Die Gastronomie sorgt für Essen und Trinken. Medaillen und Preise sind organisiert.

Das Mixed-Schleifchenturnier wird am 14.08.22 Stattfinden, einige Anmeldungen sind bereits eingegangen. Anmeldeschluss ist der 01.08.2022

Des Weiteren wurde mit Lars Schäfer ein Termin für seine Idee gefunden. Am 03.09.22 wird mit Unterstützung der Gastronomie das erste Tennis/VfK Quiz stattfinden.

Liebe Grüße an alle Mitglieder, Kevin Lent

Bericht des Tennisplatzwartes Achim Genzel

Der Platzwart versucht, möglichst täglich nach dem Rechten zu sehen und Reparaturen zeitnah anzugehen. Dennoch verweist er darauf, dass im „kleinen“ VfK die Mitglieder nicht den Anspruch auf die Dienste eines ständigen Platzwartes haben und weiterhin in der Verantwortung stehen, Löcher und Unebenheiten, die während des Spiels entstanden sind, umgehend nach dem Spiel entgegen der Richtung des Aushubs selbst zuzutreten.

Eventuell vorhandene Löcher und grobe Fußspuren sind mit dem Scharrierholz zu glätten. Erst dann darf mit dem Abziehen begonnen werden. Auch die Flächen zwischen den Plätzen und dem Speckbrettplatz müssen abgezogen werden.

Plätze gewissenhaft bis zu den baulichen Begrenzungen abziehen und Linien fegen. Andernfalls bleiben Unebenheiten zurück und Unkraut breitet sich aus. Der Tennisplatz endet nicht an den Linien.

Abgezogen wird wie ein Schneckenhaus, von außen nach innen. So wird der Sand nicht nach außen zu den Rändern, sondern zurück auf das Spielfeld transportiert.

Vor und nach dem Spiel wässern. Nicht aber auf offensichtlich durchweichten Flächen spielen.

Die Linien mit dem Handbesen abfegen. Die benutzten Geräte bitte wieder ordnungsgemäß wegstellen bzw. hinhängen.

Bericht der Tennisschule durch Headcoach Axel Ritter

Die Plätze sind besser als in den vergangenen Jahren, die Zusammenarbeit mit der neuen Platzbaufirma ist optimal und kollegial. Die Trainer arbeiten an der Aufrechterhaltung der Platzqualität im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Manchmal „erwischt“ Achim manchen Trainer ausgerechnet dann, wenn just in dem Moment etwas im Argen liegt. Das passiert eben. Personelle Änderungen im Trainerteam wird es demnächst geben. Junge Nachwuchstrainer machen derzeit Urlaubsvertretung bzw. Praktikum. Der Sommerplan ist von den Mitgliedern/Schülern gut angenommen worden. Gutes Feedback und Zufriedenheit bei Viel- und Wenigspielern. Alle Spielwünsche werden weitestgehend erfüllt. Großer Dank an den Gesamtvorstand für den regen Austausch, die abgehaltenen Trainermeetings und Briefings und die Kommunikation auf kurzen Wegen mit schnellen Entscheidungen. Sommercamp ist in Vorbereitung und mit der Gastronomie abgestimmt. Alles läuft!

Wahl Abteilungsleiter*innen

Die Abteilungsleiter*innen des Vereins haben die Möglichkeit, sich Vertreter oder Helfer an die Seite für die Aufgabenteilung zu stellen. So auch die Tennisabteilung. Kevin wäre hierzu bereit und würde sich um den internen und externen Wettkampfbetrieb kümmern und auch weiterhin als Delegierter auf den Versammlungen des TVBB fungieren. Die Aufgaben der Verantwortlichen werden anhand des VfK-Organigramms definiert. Es findet sich niemand für die Hauptverantwortung, wohl aber signalisieren zwei Anwesende, gerne bestimmte Bereiche (etwa Zusammenarbeit Gastronomie und Abteilungsveranstaltungen) in einem künftigen Team zu übernehmen.

Bis zur kommenden Abteilungsversammlung werden Gespräche geführt.

Verschiedenes

Es gibt Wortmeldungen und aktuelle Kritik zu Gastronomie, Öffnungszeiten, Zugangsmöglichkeiten zum Haus, oder Fragen zur Festlegung von steigenden Hallenkosten. Auf Nachfrage bestätigt Gunnar, dass sich auf der Hauptversammlung Mitglieder*innen eventuell für die Ämter Hauptsport- und Jugendwart/in, Schriftführer/in, bestimmt aber für die neue Position Kinderschutzbeauftragter(r) finden lassen müssen. Gunnar gibt Ausblicke und Einblicke über Ideen des Vorstandes. Auch eine Mitgliederbefragung nach Bedarf am Clubhaus und an der Gastronomie etc. soll neu aufgelegt werden. Für rückgewandte Diskussionen zu nicht erfüllten Wünschen aus der Vergangenheit können naturgemäß keine rückwirkenden Lösungen angeboten werden.

Ende der Versammlung ca. 21:30 Uhr

 

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