Als letztes Pflichtspiel der Saison stand für den VfK das Derby beim Lokalrivalen aus Kaulsdorf an. Die Gastgeber hätten sich mit einem Sieg noch vor dem Abstieg retten können und für die Charlottenburger ging es nur noch um Platz 2 oder 3 in der Bundesliga. So konnten die beiden Youngsters Basti und Daniel ihre Visitenkarte in der 1. Liga abgeben.
SG Stern Kaulsdorf – VfK 1901 Berlin 1:5 (4:11 9:11 5:11 12:10 9:11 12:14)
Da der, aus privaten Gründen, fehlende Lars im Angriff ersetzt werden musste, stand der U-18 Vizeeuropameister, Sebastian Kögel erstmals in der Startaufstellung der 1. Mannschaft. Die Hauptlast im Angriff übernahm natürlich Routinier Lukas. Die Begegnung begeisterte nur sehr selten durch sauber vorgetragene Angriffe und ließ einen Spielfluss vermissen.
Meistens waren es die Angaben von Lukas die zu direkten Punkten führten oder die vielen Schlagfehler der Kaulsdorfer. Dies ermöglichte den VfK’lern auch mit durchwachsenen Leistungen die ersten Satzgewinne. Zum dritten Satz kam nun auch Daniel Hlebaroff für Icke in der Abwehr zum Einsatz. Nun bildeten die beiden Debütanten den linken Flügel des VfK und machten ihre Sache sehr gut.
Allerdings sank in der Folge die Konzentration der Mannschaft immer mehr. So ging Satz 4 an die Kaulsdorfer und man musste sich bei 30° noch über zwei weitere Sätze quälen. Eine kleine Leistungssteigerung genügte den Westberlinern glücklicherweise um die beiden folgenden Sätze und somit das Spiel knapp für sich zu entscheiden.
Durch diesen Sieg und eine klare 0:5 Niederlage der Ahlhorner beim TV Brettorf kletterten die Schubert- Schützlinge noch auf Platz 2 der Liga. Das bedeutet für die Deutsche Meisterschaft am 17. und 18. September in Vaihingen, dass man gegen den Gastgeber um den Einzug ins Halbfinale kämpfen muss. Wo dann bereits Titelverteidiger Pfungstadt warten würde.










