Zum Saisonauftakt in der 1. Bundesliga reisten wir nach Moslesfehn, wo mit dem amtierenden Deutschen Meister SV Moslesfehn und dem TSV Schülp nicht unbedingt einfache Gegner auf uns warteten.
TSV Schülp – VfK 1901 Berlin 3:1 (12: 14, 11:9, 14:12, 11:6)

Es war das klassisch angabenlastige Spiel auf nassem Rasen. Es gewinnt oft derjenige, der eine Angabe mehr ausgräbt und aufbaut. Im ersten Satz waren das noch wir, im zweiten Satz dann Schülp. Der dritte Satz sollte schließlich zum Knackpunkt des Spiels werden. Denn am Ende des Satzes hatten wir mehrmals Satzbälle, waren dann aber entweder nicht in der Lage, einen von Schülp nur rübergeschobenen Rettungsball sauber aufzubauen oder gönnten uns den Luxus, auch die guten Vorlagen nicht zu verwandeln. Und wer auf nassem Rasen so fahrlässig mit seinen Chancen umgeht, verliert den Satz zu Recht. Zum vierten Satz kam Jenny ins Spiel und Franzi rückte für Kathrin ins Zuspiel. Aber auch das brachte nicht den erhofften Ruck, die leichten Bälle wurden zu selten gebracht und die Vorlagen zu selten versenkt. Beim Stand von 6:9 mussten wir dann Risiko gehen und Ulli, die uns bis dahin mit ihren sehr guten Angaben immer im Spiel gehalten hatte, beendete es mit zwei Leinenfehlern.
SV Moslesfehn – VfK 1901 Berlin 3:0 (11:7, 11:3, 11:6)
Das Spiel ließ keine Zweifel aufkommen, was diese Woche auf dem Trainingsplan steht. Defensivarbeit auf allen Positionen. Es kamen insgesamt einfach zu wenige Bälle ins Spiel zurück, die wir überhaupt in einen ruhigen Aufbau bringen konnten. Dazu agierte Birgit im Rückschlag zunehmend glücklos, was sich leider nach dem Tausch mit Ulli auch an der Angabe nicht änderte. Und wenn es in der Abwehr nicht läuft und im Angriff auch nicht passt, verliert man so ein Spiel ganz fix.
Damit haben wir an diesem Wochenende nichts gewonnen außer die rote Laterne in der Tabelle. Am kommenden Sonntag, dem 16.05. erwarten wir ab 11 Uhr zu unserem Heimspieltag die Gäste aus Schneverdingen und Hamm. Dort sollten wir erste Punkte einfahren, um nicht komplett im Abstiegsstrudel zu versinken.
Dafür, dass das Wochenende aus Sicht des Frauenfaustballs nicht ein völliger Schlag ins Wasser war, sorgte die weibliche U 16. Denn im Kampf um die Berliner Meisterschaft besiegten sie die Mannschaft der SG Stern Kaulsdorf glatt in 2:0 Sätzen und sind damit dem Landesmeistertitel ein Stückchen näher gerückt.
Bildquelle: Rouven Schönwandt, faustballbilder.de










