So
könnte man am ehesten unseren Saisonstart bezeichnen. Denn nach den
guten Ergebnissen der Vorbereitungsturniere und der Lösung unserer
Verletzungsproblematik blickten wir durchaus optimistisch auf die
Saison, wurden aber am ersten Spieltag unsanft auf den Boden der
Tatsachen zurückgeholt.
VfK Berlin – Ahlhorner SV 0:3 (5:11, 1:11, 10:12)
Es zeigte sich schnell, dass die Abwehrreihe mit Franzi Wiesian und
Jasmin (Mini) Müller nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Bei beiden
fehlte oft der letzte Schritt, so dass kaum Bälle ordentlich nach vorne
gebracht wurden. Und da auch Kathrin Bork im Zuspiel nicht an ihre gute
Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen konnte, wurden insgesamt zu
wenige Bälle aufgebaut. So kam Birgit Lehner am Hauptschlag erst gar
nicht in den Angriff und Ulli Schubert an der Angabe agierte auch nicht
zwingend genug, so dass wir uns so gut wie nie vom Ahlhorner Druck
befreien konnten. Ahlhorn nutzte unsere Schwäche an diesem Tag
gnadenlos aus, die Satzergebnisse von 5:11 und 1:11 sprechen da Bände.
Im dritten Satz drehten wir die Mannschaft nahezu komplett: Franzi und
Kathrin wechselten die Positionen, Birgit ging raus, dafür rückte Ulli
in den Angriff und Sandra Wiggers kam für die Angabe ins Spiel. Und als
ob dies ein Weckruf gewesen wäre, spielten wir zum ersten Mal an diesem
Tag annähernd in unseren Möglichkeiten. Zwar verloren wir auch diesen
Satz mit 10:12, aber das Ergebnis und unser Auftreten in diesem Satz
ließ durchaus Hoffnung für das 2. Spiel gegen Hamm aufkeimen.
VfK Berlin – TV Westfalia Hamm 0:3 (7:11, 5:11, 6:11)
Leider sollte sich der letzte Satz gegen Ahlhorn als Eintagsfliege
erweisen, denn wir fielen wieder in das alte Muster zurück. Wir waren
auf jeder Position schlicht und ergreifend ein Stückchen schlechter als
Hamm. In der Annahme etwas unsauberer, im Zuspiel ein wenig ungenauer
und im Angriff ein bisschen fehlerbehafteter. Und da sich Hamm an
diesem Tag keine Blöße gab, verloren wir auch dieses Spiel glatt in 3
Sätzen.
So unzufrieden wir nach diesem Spieltag auch waren oder auch seien
müssen, gibt es dennoch keinen Grund, jetzt den Kopf in den Sand zu
stecken. Denn zum einen wissen wir, dass in uns allen mehr steckt als
wir an diesem Spieltag gezeigt haben, und zum anderen standen uns mit
den mit Kaderspielerinnen gespickten Mannschaften aus Ahlhorn und Hamm
auch nicht unbedingt die am leichtesten zu spielenden Teams gegenüber.
Kommendes Wochenende fahren wir quasi zum Kellerspieltag nach
Wahlscheid, wo wir auf die bisher ebenfalls sieglosen Mannschaften vom
TV Wahlscheid und vom TSV Schülp treffen. Wenn wir dort unser Potenzial
abrufen können, sieht die Welt schon wieder anders aus.
Bianca
Tabelle 1. Liga Nord Frauen
Feld 2009
Faustball: 1. Bundesliga Nord Frauen: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…
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