VFK 01 Berlin - TV Voerde 5:0 (13:11, 11:7, 11:6, 11:5, 11:5)
Auch im zweiten Spiel der Saison konnte das Hauptstadtteam vor heimischem Publikum seine weiße Weste bewahren! Am Sonntagmorgen musste der VFK 01 Berlin zu Hause gegen den Aufsteiger aus Voerde antreten, der am Vortag sein Saisoneröffnungspiel in Kaulsdorf ebenfalls gewonnen hatte (5:2). Die Hiobsbotschaft für Trainer Roland Schubert kam allerdings bereits zwei Stunden vor Spielbeginn.
Nachdem sich bereits Zweitschläger Lars Kops, der bereits am Vortag nur zuschauen konnte, mit einer Grippe krank gemeldet hatte, musste auch Kapitän Jascha Ohlrich seinen Einsatz absagen. Nachdem er bereits die halbe Nacht mit den Auswirkungen eines gemeinen Diarrhoes zu kämpfen hatte, war sein Einsatz leider nicht möglich. Somit startete der VFK mit den fünf übrigen, gesunden Spielern.
Startaufstellung: Tobias Andres, Lukas Schubert, Sascha Zaebe, Sascha Ball, Tim Fronzek
Auf noch nassem Rasen erwischten die Gäste den besseren Start und bereiteten der neu formierten Berliner Abwehrreihe große Probleme. Viele unnötige Fehler in der ersten Annahme führten dazu, dass der Liganeuling schnell wie der sichere Sieger des ersten Satzes aussah. Beim Stand vom 3:8, kam die Berliner Defensive dann durch einige starke Abwehraktionen endlich ins Spiel, und so konnten die Angreifer Schubert und Andres ihr gefährliches Offensivspiel aufziehen. Nach einer fulminanten Aufholjagd stand es in einem spannenden Satz 9:9. Angefeuert von zahlreichen VFK-Anhängern, ließ das Team von Trainer Roland Schubert jetzt nicht mehr locker und entschied den Satz mit 13:11 für sich.
Im zweiten Satz präsentierten sich die Berliner von Beginn an konzentrierter. Der Voerder Hauptangreifer Jan-Niklas Wolff konnte aber mit druckvollen langen Bällen dafür sorgen, dass der Satz lange Zeit ausgeglichen blieb. Mit zunehmender Spielzeit allerdings trocknete der Rasen ab, was dem Spiel der Berliner an diesem Tag zu Gute kam. Die Angriffe der Voerder wurden ungefährlicher und Berlin kam zunehmend besser in den Spielaufbau. Schubert punktete immer wieder mit gutem Auge und viel Ballgefühl. So ging der zweite Satz mit 11:7 an die Hausherren.
Die neu formierte 5 vom VFK schien sich nun gefunden zu haben und zeigte im dritten Satz eine ordentliche Leistung. Voerde fand nun kaum noch ein Mittel, die Berliner ernsthaft in Gefahr zu bringen. Folgerichtig gewann Berlin den Satz mit 11:6.
Die Moral und der Glaube an einen Auswärtssieg bei Voerde schienen nun gebrochen zu sein. Nach der Satzpause ging der vierte Satz wieder deutlich und unbedrängt mit 11:5 an die Gastgeber.
Im fünften Satz versuchten die Voerder dann mittels einer taktischen Umstellung noch einmal ins Spiel zu finden. Angabenschläger Jan-Niklas Wolff verließ den Platz, für ihn kam Timo Ulrich an die Angabe. Die Spieleröffnung gewann durch die Maßnahme an Variabilität, allerdings auf Kosten von Länge und Druck. Die Berliner stellten sich schnell auf die Veränderung ein und gewannen auch den fünften Satz verdient mit 11:5.
Damit steht der VFK ohne Satzverlust weiter an der Tabellenspitze. Nächste Woche geht es dann nach Alhorn und Hammah wo sicherlich schwierigere Aufgaben auf den Nordmeister der letzten Feldrunde warten.
Abschließend möchte sich die Mannschaft noch einmal für die, wie immer, gute Unterstützung am Maikäferpfad bedanken!
Tim










