Verein für Körperkultur 1901 e.V.

Der Verein

Pressewartin Margarita Winter - vom ersten Augenblick...verliebt

Margarita Winter (rechts) Pressewartin des VfK und immer gut gelaunt.Was gibt es für Gesichter im Verein für Körperkultur? Welche Motivation bringt sie zu ihrem Engagement? Welche Ziele man als junger oder auch älterer Mensch im Verein hat, egal ob Leistungs- oder Breitensport, aktives oder passives Mitglied, mit Amt oder auch ohne - der VfK möchte sich in dieser Serie einzelnen Vereinsmitgliedern widmen und sie euch etwas genauer vorstellen...


Hallo Margarita!

Hallo Bruce

Du zählst ja eher zu den "jüngeren" Mitgliedern des VfK 1901, denn dein Weg führte ja erst mit der Gründung der Tennisabteilung 2007/2008 in den Eichkamp. Wie kam es überhaupt dazu und wie hast du die Aufnahme in den VfK empfunden?


Zu den “jüngeren Mitgliedern” hört sich gut an, aber ich weiß ja, wie Du es meinst.

Wie wir zum VfK gekommen sind? Ganz einfach: In unserem alten Club fühlten wir uns nicht mehr wohl (warum, sei dahingestellt) Axel Ritter, unser Head-Coach, war auf der Suche nach einem neuen Verein. Geholfen hat ihm dabei Ender Thiele, der dann den Kontakt zu Tanja Hinze, die Abteilungsleiterin der Speckbrettabteilung hergestellt hat Tanja bot großzügigerweise, Axel zwei ihrer vier Speckbrettplätze an. Wie die Insider wissen, sind Speckbrettplätze kürzer als Tennisplätze. Also mussten sie auf das richtige Maß gebracht werden, was Axel allerhand Geld gekostet hat, aber die Voraussetzung für seine Tennisschule war.. Außerdem musste die Genehmigung eingeholt werde, “störende” Birken zu fällen. Dabei haben Max und die Faustballer toll geholfen. Um es kurz zu machen: 2 wunderbare Tennisplätze sind entstanden und der 3. ist auch schon fertig. War auch nötig, denn die neue Tennisabteilung hat inzwischen über 150 Mitglieder. Die meisten hat Axel vom alten Club mitgebracht.


Gibt es eine sportliche Historie von dir? Hast du selbst Tennis gespielt?
Wie sieht es mit anderen Sportarten aus?

Kann man nicht sagen. Mit 50 Jahren habe ich angefangen, Tennis zu spielen, habe es soweit gebracht, dass ich in der Seniorinnen-Mannschaft bei den Verbandsspielen mitspielen konnte. Leider ist Tennis für mich jetzt vorbei, nicht meines Alters wegen, sondern die Knie machen nicht mehr mit. Aber immerhin kann ich noch laufen, auch wenn es wie ein “Entengang” aus- sieht Ich mache jetzt einmal wöchentlich Kraftsport mit einem Trainer, um meine Muskeln zu stärken.


Wir haben dich als Pressewartin des Vereins, Koordinatorin und gute Seele der Tennisabteilung kennengelernt. Auch sonst bist du ein präsentes und engagiertes Vereinsmitglied und hilfst mit deinen Ideen, wo du kannst.. Wird man so schnell VfKler mit "Leib und Seele"?

Ja, es ist wahr, ich bin mit “Leib und Seele VfKlerin geworden. Vom ersten Augenblick habe ich mich in das wunderschöne Fleckchen Erde verliebt, ich habe mich gleich zu Hause gefühlt, und da will man sich eben auch einbringen.


Wie hat deiner Meinung die Integration des so exklusiven Tennissports in einen kleinen Verein mit eher ungewöhnlichem Sportangebot funktioniert?

Es hat reibungslos funktioniert. Wahrscheinlich hat es dem “kleinen Verein” sogar gut getan, eine bekannte Sportart zu integrieren. Durch das Rasentennis ist der Verein bei der Presse und im Fernsehen bekannt geworden. Ich sage extra “bekannte Sportart” denn die Deutsche Meisterschaft 2009 beim Feld-Faustball hat hohe Wellen geschlagen.


Haben sich die Mitglieder der noch immer wachsende Tennisabteilung und die übrigen Abteilungen mittlerweile aneinander gewöhnt? Wie verläuft das miteinander? Gibt es überhaupt Schnittstellen?

Es könnte besser sein, aber es wohl in allen Vereinen so, wo es mehrere Sportarten gibt. Es wäre wünschenswert, wenn die Faustballturniere und das Rasentennis von mehr Mitgliedern anderer Abteilung besucht würden. Ich habe mir z.B. einige Faustballkämpfe angeschaut und finde diesen Sport sehr aufregend.


In kurzer Zeit hat Abteilungsleiter Wolfgang Thalheim gemeinsam mit euch ein Rasentennis-Turnier im Maikäferpfad aus der Taufe gehoben, welches nun 2010 zum dritten Mal stattfinden wird. Kannst du dir erklären, warum ein solches, trotz des überregionalen Erfolgs des Turniers, von den Mitgliedern der Tennisabteilung selbst kaum wahrgenommen wird? Wie könnte man dies 2010 optimieren?

Das ist schon sehr traurig. Ich kann es mir nur so erklären, dass - leider - jeder sich nur um seinen “eigenen Stiebel” kümmert.- Wie ich von Wolfgang erfahren habe, wird er die Mannschafts-Spieler und Trainer verpflichten, beim nächsten Rasenturnier mitzuspielen.


Mit deinem Eintritt in den Verein hast du auch die beim VfK eingeschlafene Tradition eines halbjährlich erscheinenden Vereinsheftes wiederbelebt. Du hast das Heft dabei mit Erfolg völlig neu gestaltet und sogar aus dem Verein heraus Anzeigenbuchungen akquirieren können, die die Finanzierung der Publikation vollständig absichern. Erhältst du eigentlich Feedback der Inserenten und der Mitglieder, die deine Anstrengungen honorieren?


Das schönste Kompliment bekam ich einmal von Häuschen, als sie sagte “Ich freue mich schon jetzt auf das neue Heft.” Ansonsten macht mir das gestalten des Verein-Heftes so viel Freude, dass sich die viele Arbeit - und das muss man so sehen - auf jeden Fall für mich lohnt. Das Peinlichste dabei ist, Kunden zu werben, aber dabei haben mir viele Mitglieder erfolgreich geholfen, worüber ich sehr dankbar bin, auch für neue Schaltungen, die es dann möglich machen, die Bilder in Farbe zu bringen.


Was möchtest du mit dem VfK in näherer Zukunft noch erreichen bzw. im Verein gestalten?


Oh je, sehr viel, falls Geld vorhanden wäre. Also, im Vereinszimmer die Stühle aufarbeiten und die Tische mit Holplatten versehen lassen, damit die “ewige Arie” mit den Tischdecken entfällt. Die Vorhänge erneuern oder überhaupt weglassen. In der Küche fehlt ein Geschirrspüler.

Der Tresen sollte aufgearbeitet und die Eistruhe ausgetauscht werden gegen eine abschließbare.

Die Toiletten könnten etwas modernisiert werden, z.B. einen elektrischen Händetrockner, damit das Papier nicht immer in der Gegend herumfliegt.

Im großen Zimmer im oberen Stockwerk ein funktionelles Büro einrichten, eine Sitzecke, in der man ungestört konferieren kann - und- aber das wird ein Wunsch bleiben, eine Büro-Halbtagskraft.

Und, um ganz verwegen zu sein, einen Kleinbus mit dem Logo vom VfK für die Auswärtsspiele der Faustball- Prellball- und Speckbrett-Mannschaften.

Einen Kinderspielplatz mit Schaukel, Rutschbahn und Trampolin. Aber, wohin?

Ich hätte noch mehr Ideen, aber jetzt erstmal Schluss!


Vielen Dank für das Gespräch……

Hab ich gern gemacht.


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